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      <title>Drehanfrage vom SWR: „So isst Anders!“ – Genuss mit allen Sinnen im Nordschwarzwald.</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der SWR dreht mit Spitzenkoch Sören Anders aus Karlsruhe, aktuell eine Staffel mit dem Titel: „So isst Anders!“. 
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In jeder Folge wird eine Genussregion aus dem SWR Sendegebiet vorgestellt, es liegt wohl auf der Hand für den Nordschwarzwald beim Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord nachzufragen, wer denn als Genussbotschafter für diese Region in Frage kommt.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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         Die Genussbotschafter für diese Folge aus dem Nordschwarzwald sind: Naturparkwirt, Jäger und Metzger Stephan Kapp vom Restaurant Krone in Altbulach, Schwarzwald-Guide, Klimabotschafter, Moor-Guide und Tourismusheld Nicolai Stotz aus Calw, Pilzsachverständiger Joachim Erk aus Calmbach, sowie Schwarzwald-Guide, Wildpflanzen- und Streuobstpädgogin Melanie Mässelhäuser aus Calw.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Der erste Drehtag fand komplett in Altbulach statt. Noch bei Nacht sind Stephan Kapp und Sören Anders, beide leidenschaftliche Jäger, zum Ansitzen gegangen, beide wurden hierbei auf dem Hochsitz von einem Kameramann begleitet. Eine sehr besondere Erfahrung für den Jäger Stephan Kapp. Das Filmteam war im Anschluss sowohl beim Zerwirken des Wildfleisch dabei, als auch bei dem angeregten Gespräch über die Jagd und den Nordschwarzwald. Auf den Zusammenschnitt dieses intensiven Drehtags dürfen wir sehr gespannt sein.
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      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Am zweiten Drehtag fanden morgens die Dreharbeiten mit dem Pilzsachverständigen Joachim Erk in Aichelberg bei Bad Wildbad statt. Im teils strömenden Regen wurden Pilze gesucht und auch gefunden. Es landeten zum Beispiel Trompetenpfifferlinge, Edelreizker und Rötelritterlinge im Sammelkorb, die im Anschluss zubereitet wurden.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Am Nachmittag ist das Filmteam dann ins Eyachtal nach Dobel weiter gefahren um dort Nicolai Stotz zu treffen. Auf dem Programm stand eine sinnliche Naturerfahrung. Und wer den Schwarzwald kennt, der kennt auch seine Funklöcher. Ganz ohne Handyempfang konnten sich die Protagonisten ganz und gar auf die wunderschöne Natur des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord konzentrieren. Zum Ende der Wanderung wurde auf offenem Feuer gekocht – was genau wird natürlich noch nicht verraten. 
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            Am dritten Drehtag ist das Filmteam der Einladung ins Teinachtal nach Bad Teinach gefolgt. Morgens wurde hier mit Melanie Mässelhäuser gedreht. Zunächst waren Sören Anders und Melanie Mässelhäuser auf der Suche nach Wildkräutern, die auch jetzt im Herbst noch zu finden sind. Aber den Nordschwarzwald zu erleben und zu genießen ohne den Duft der Weißtanne – undenkbar. Noch vor Ort wurden die Nadeln von Tanne und Douglasie verarbeitet und verkostet.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es bleibt spannend, was am Ende aus drei intensiven aber auch entspannten Drehtagen „zusammengeschnitten“ wird. Die Folge wird voraussichtlich erstmals am Dienstag 18. November 2025 im Rahmen der Sendung „Kaffee oder Tee“ im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Der Beginn der Sendung ist 16:05 Uhr. Der Bericht „So isst Anders!“ wird voraussichtlich gegen 16:15 Uhr eingespielt.
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Fazit für mich bleibt: eine super interessante Erfahrung, ein entspanntes und eingespieltes Produktionsteam, herzliche Menschen kennengelernt zu haben sowie viel Spaß und Freude an und mit der Natur, teilen zu dürfen. Von mir aus gerne wieder.
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&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 13:00:39 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs auf der Biotopverbundrunde Holzbronn</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Erlebnisspaziergang mit Schwarzwald-Guide Melanie Mässelhäuser
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  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Rahmen des Aktionswochenende der Schwarzwald-Guides des Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord vom 31. März bis 2. April 2023 wurde in Calw die Biotopverbund-Runde als Erlebnisspaziergang angeboten. Melanie Mässelhäuser, die nicht nur Schwarzwald-Guide sondern auch Wildpflanzen- und Streuobstpädagogin ist führte am frühen Freitag Abend die entspannte und sehr interessierte Gruppe durch die Runde.
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/IMG_20230329_172512_074.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bereits in der Ankündigung versprach Melanie Mässelhäuser vollmundig: „Wir nähern uns den Begriffen „Landschaftszerschneidung, Strukturvielfalt und Biotopverbund“ auf praktische Weise. Wir spazieren innerhalb kürzester Zeit dabei durch Streuobstwiesen, Feldflur, Wald, Wiesen und Hecken und genießen den Weitblick in den Schwarzwald sowie in das Heckengäu. Kommen Sie mit, durch eine Struktur- und Artenreiche Landschaft um das Naturschutzgebiet Gültlinger und Holzbronner Heiden. Es ist Teil des Modellprojekts zur Umsetzung des Biotopverbunds im Landkreis Calw.“ Die teilnehmenden Gäste wurden trotz der wechselnden Wetterbedingungen  nicht enttäuscht.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf dem ersten Teilstück ging es durch ein wunderschönes abwechslungsreiches Waldstück in dem ein Regenrückhaltebecken liegt, dieses ist das ganze Jahr über ein Biotop und Lebensraum für Molche, Frösche, Kröten, Insekten aller Art und somit auch wieder für Vögel und viele andere Waldtiere. Die Teilnehmer begeisterten sich sofort für die vielen Frühlingskräuter die an der Böschung wuchsen, auch Veilchen, Gänseblümchen und Schlüsselblumen lösten entzücken aus. Anhand der Muschelkalkfindlinge, die dort als Schutz angebracht sind, erläuterte Melanie Mässelhäuser die Idee der Biotop-Trittsteine, manchmal schafft man es den nächsten Findling mit einem Sprung zu erreichen und manchmal eben nicht. Bei den Tieren ist es fast genauso, ein Vogel schafft auch größere Distanzen zwischen zwei Biotopen, ein kleiner Käfer vielleicht schon nicht mehr. Es ist daher wichtig viele kleine Biotop-Inseln zu schaffen die dann als großes Netz zu einem Biotop-Verbund über Stadt-, Kreis- und Landesgrenzen hinweg der Natur helfen sich fortzupflanzen und neue Lebensräume zu erobern. Sie erläuterte, dass mehr Vielfalt der Biotope automatisch zu mehr Vielfalt in der Natur- und Pflanzenwelt führt.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
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      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Auf einer Streuobstwiese zeigte Sie den Teilnehmern ein wahres Kleinod, auf dieser naturbelassenen Magerwiese hat sich die Traubenhyazinthe (lat.: Muscari) weit ausgebreitet und bildet einen richtigen blauen Blütenteppich. Ähnlich wie bei der Krokusblüte in Bad Teinach-Zavelstein ist davon auszugehen, dass eine mitgebrachte Blumenzwiebel gepflanzt wurde und sich hier, über die Jahre, ausgewildert und verbreitet hat. Es fiel allen schwer den Blick von diesem Meer an Traubenhyazinthen zu lassen, wenn man aber genauer hinsah, konnte man schon etliche andere Pflanzen ausmachen, so z.B. Wiesensalbei, Skabiose, Wegeriche, Veilchen, Schlüsselblumen, Esparsette, Schafgarbe, Sauerampfer… Eine wunderbar vielfältige Magerwiese, die Lebensraum, also Biotop, für eine Vielzahl von Insekten, Vögeln und Säugetieren ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Strukturvielfalt auf dieser Biotop-Verbund Runde erlebten die Teilnehmer bei nahezu jedem Schritt. Gestartet im Wald, durch Streuobstwiesen gesäumt von Hecken, Sträuchern und einzelnen Baumgruppen bergab ins Funkental mit einem sprudelnden Quellbächlein ging es dann bergauf durch von Schafen beweideten Wiesen bis zum Augenblick von Holzbronn, der wiederum inmitten von bewirtschafteten Feldern liegt. Strukturvielfalt pur. Ebene Flächen mit kurzem Bewuchs, daneben dichte Hecken als ideale Verstecke, abwechselnd mit Streuobstwiesen, die Ansitz- und Singwarten sowie Nisthöhlen bieten und immer wieder abwechselnd mit Wald, Waldrand und Steinriegeln. Hier findet nahezu jedes Tier ein ideales Plätzchen zum wohnen, jagen und den Nachwuchs großziehen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber selbst diese idyllische Landschaft wird durch eine Ortsverbindungsstraße (zwischen Wildberg-Gültlingen und Calw-Holzbronn) geteilt. Melanie Mässelhäuser erläuterte, dass dies im Fachjargon „Landschaftszerschneidung“ heißt. Diese Zerschneidung erfolgt durch Straßen, durch Bahnlinien, Infrastrukturleitungen aber auch durch Ortschaften und Städte. Auch riesige Felder und Monokulturen können ein unüberwindbares Hindernis für Tiere und Pflanzen darstellen. Die bekanntesten Gegenmaßnahmen sind Grünbrücken als Wildwechselkorridore, Krötentunnel und Blühstreifen. Sie führte weiter aus, dass es größere Gebiete mit nur minimaler Zerschneidung bei uns fast nur noch im Schwarzwald, der Schwäbischen Alb und im Schönbuch gibt, die ja eh größtenteils schon unter Schutz stehen. Es gilt jetzt die Trittsteine zwischen den Großgebieten herzustellen um Populationsaustausch möglich zu machen, neue Lebensräume erobern zu können und die Vielfalt zu erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwarzwald-Guide Melanie Mässelhäuser zieht das Fazit: „Natur kennt keine Grenzen!“.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder kann bei sich, im kleinen, etwas dafür tun, dass die Strukturvielfalt gefördert wird und ein Biotopverbund, also ein vernetzen der Lebensräume möglich wird. Man kann im Garten auch mal eine Ecke in Ruhe lassen, die Streuobstwiese in drei Teilen zeitversetzt mähen, heimische Pflanzen im Garten haben, keine Chemie im Garten anwenden, alte Obstbäume erhalten oder in einem Verein oder Verband tätig werden, der sich für die Natur engagiert. Da ist sicherlich für jeden etwas dabei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
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      &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Die Tour wird am Freitag 13. Oktober 2023 ebenfalls um 16 Uhr nochmal angeboten. Anmeldungen sind direkt bei Melanie Mässelhäuser oder über die Homepage www.Schwarzwald-Guides.de möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 13:54:03 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Annis Schwarzwald Geheimnis – Bad Teinach</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Im April diesen Jahres ist ein „Kinder“Geburtstag zusammen mit Schwarzwald-Guide Melanie Mässelhäuser losgezogen auf eine abenteuerliche Rätsel-Tour rund um die Burg Zavelstein. Der gut gefüllte und ganz schön schwere Rucksack wurde in Empfang genommen und auf dem nächstgelegenen „Bänkle“ inspiziert. Ein wirklich wertvoller Tipp der Teinachtal Touristik war, sich immer genug Zeit zum Lesen der Hinweise zu nehmen, und lieber ein zweites Mal nachzulesen.
         &#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Einführungsgeschichte wurde reihum gelesen und die Gruppe, alles Jungs (zwischen 10 und 12 Jahren), hatte sich gleich auf das zu öffnende Holzkästchen gestürzt, jeder durfte versuchen es zu öffnen. Es war ganz schön kniffelig den versteckten Mechanismus zu lösen und den ersten Rätselhinweis zu ergattern, sofort ging es los zum ersten Rätselort. Spätestens nach dem ersten Rätsel war das Abenteuerfieber entfacht und die ganz Gruppe in die Geschichte eingetaucht.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Streckenverlauf und die zu lösenden Rätsel sind natürlich streng geheim und werden hier keinesfalls Preis gegeben, das würde die Spannung ja kaputt machen. Dass die Burg Zavelstein aber eine zentrale Rolle im „Schwarzwald Escape Room Erlebnis“ spielt, ist dagegen ein offenes Geheimnis. Welche Rolle wird aber auch hier nicht preisgegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die insgesamt ca. 4,5 km Wegstrecke sollten rund 3 bis 4 Stunden eingeplant werden, die Rätsel und Schlösser erfordern einfach Ihre Zeit, außerdem gibt es auf der Strecke immer wieder tolle Möglichkeiten eine Rast einzulegen um die Drachenretter mit „Speis und Trank“ zu versorgen. Auch die Begleitpersonen kommen auf Ihre Kosten. Der Wald wurde im letzten Winter durchforstet und ausgelichtet, so dass wunderbare Ausblicke ins Teinachtal und auf Bad Teinach geschaffen wurden. Auch an der Burg ist man etwas länger zum Rätseln, so dass man auch hier ein paar Minuten für sich hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rätsel sind durchaus kniffelig, aber machbar. Besonders gut hat den Jungs gefallen: „...dass fast jedes Schloss anders war…“ und „...die Aufgaben immer anders waren…“. In der Tat gibt es eine beeindruckende Vielfalt an Schlössern und Mechanismen und der Weg zu Lösung musste mal gezählt, gemessen oder über Suchspiele gefunden werden. Es empfiehlt sich grundsätzlich den Kindern das Kommando zu überlassen, da die Erwachsenen meist zu kompliziert oder einfach anders denken. Manchmal muss man aber den entscheidenden Tipp geben. Wer Angst hat, dass er zwischen drin nicht weiter kommt und der Tag „ruiniert“ ist, dem sei gesagt, dass auch hier vorgesorgt wurde. Der Begleitperson wird verraten, wo man im Notfall die richtige Lösung findet um weiter zu kommen. Es soll ja ein spannendes Abenteuer, aber ein entspannter Tag werden.
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           Apropos entspannt, der Rucksack kann nach der Tour ganz entspannt in Zavelstein im Hotel Berlins Krone Lamm abgegeben werden. Zavelstein und Bad Teinach bieten unzählige Möglichkeiten sich nach dem Abenteuer zu stärken, egal ob Café, Restaurant, Wanderheim, Bäcker oder SB-Automaten hier findet sich für jeden was.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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           Und falls Sie die Tour mit Ihren Kindern oder dem Kindergeburtstag noch entspannter angehen möchten oder selber mit rätseln wollen und den Kopf „frei“ haben wollen, können Sie sich natürlich auch von einem Schwarzwald-Guide, wie mir, begleiten lassen. Viele Schwarzwald-Guides bieten eine naturnahe Gestaltung eines Kindergeburtstags an. Annis Schwarzwald Geheimnis ist dabei nur eine Möglichkeit von vielen. Sprechen Sie uns einfach an.
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      <pubDate>Wed, 10 May 2023 17:37:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.schwarzwald-guides.de/annis-schwarzwald-geheimnis-bad-teinach</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Klein- und Obstbrennereien: Ein Stück Schwarzwälder Kultur</title>
      <link>https://www.schwarzwald-guides.de/klein-und-obstbrennereien-ein-stueck-schwarzwaelder-kultur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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         Sie gehören in die Landschaft des Schwarzwalds wie die Kuckucksuhr und der Bollenhut: Die feinen und liebevoll zubereiteten Obstbrände. Fast schon Weltruhm erlangte das Schwarzwälder Kirschwasser, dass nicht nur der Schwarzwälder Kirschtorte ihre besondere Note gibt, sondern auch die anspruchsvolle Handwerkskunst des Brennens verkörpert.
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         Doch wie erlernt man eigentlich dieses Handwerk und was sind die Voraussetzungen, um selbst feine Destillate herzustellen? Diese Frage stellen sich auch zunehmend junge Menschen, die die Herstellung feiner Brände, Feinbrände und Liköre als Ausdruck eigener Kreativität sehen. Ein gutes Beispiel sind die zahlreichen Gin-Variationen, die mit viel Experimentierfreude und originellem Marketing besonders ein junges Publikum ansprechen. 
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Andererseits findet in vielen alteingesessenen Brennereien im Schwarzwald gerade ein Generationenwechsel statt. Oftmals gehört eine Brennerei zur Grundausstattung eines Hofes und die Kunst des Brennens wurde von Generation zu Generation weitervererbt. Aufgrund des bis ins Jahr 2018 gültigen Alkoholsteuerrechts, das immer auf dem Betrieb der Brennerei lag, hat sich seit der Reform dieses Rechts einiges geändert.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Unser Schwarzwald-Guide und Naturpark Klimabotschafter Nicolai Stotz wollte wissen, was sich hinter alldem verbirgt und wie man es anpackt, selbst die hohe Kunst des Brennens zu erlernen. Seine Motivation dafür, war vor allem Gründe zu schaffen, die den Menschen Mehrwerte bieten, die heimischen Streuobstwiesen intensiver zu pflegen und zu erhalten. Diese besonderen Ökosysteme mit ihrer außergewöhnlichen Biodiversität fallen zunehmend alternativen Flächennutzungen zum Opfer. Mit ihnen verschwinden leider auch zahlreiche Insekten, Vögel und Kleinsäuger. 
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           Da sein Schwiegervater eine Kleinbrennerei betreibt, hatte er schon den ein- oder anderen Einblick in das Handwerk. Um dieses Grundwissen zu vertiefen, meldete er sich im März dieses Jahres für den einwöchigen „Lehr- und Fortbildungskurs für Klein- und Obstbrenner“ an der Universität Stuttgart-Hohenheim an. Die Universität Hohenheim hat schon Generationen von Kleinbrennern ihr Handwerk beigebracht. „Angehenden BrennerInnen fundierte Kenntnisse über die Herstellung von Spirituosen und über das Brennereiwesen zu vermitteln hat an unserer Uni eine langjährige Tradition“, erklärt Dr. Daniel Einfalt, stellvertretender Leiter des Fachgebiets Hefegenetik und Gärungstechnologie am Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie der Universität Hohenheim. Einfalt ist auch der Leiter des Brennerkurses und doziert den Großteil der theoretischen Unterrichtseinheiten. Unterstützt wird er vom Betriebsleiter der universitätseigenen Brennereien Oliver Reber, der die praktischen Unterrichtseinheiten durchführt.
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           n dem einwöchigen Kurs wird Stotz erfahren, welche Arten von Brennereien es gibt, wie hefebasierende Gärprozesse stattfinden, wie das begehrte Ethanol aus der Maische gewonnen wird, wie Brennanlagen aufgebaut sind und wie man sie benutzt und welche rechtlichen und zollrechtlichen Vorgaben es zu beachten gibt. Ebenso wird Stotz viel über heimische Obst- und Getreidesorten und deren spezifische Eigenschaften erlernen.
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           Nicht fehlen dürfen auch intensive „sensorische Übungen“, was bedeutet, dass man immer wieder verschiedenste Spirituosen unterschiedlichster Art und Gattung mit allen Sinnen probiert. Was sich nach einem sehr genussvollen und nach dem ein- oder anderen Gläschen vielleicht auch geselligen Übungseinheit anhört, hat aber einen wichtigen Hintergrund. Die Kursteilnehmer sollen darauf sensibilisiert werden, unterschiedliche Inhalte im Destillat erkennen und einzuordnen zu können. Dadurch ist ein Brenner später in der Lage, Vorlauf- und Nachlauf ziemlich exakt vom Mittellauf abzutrennen, um am Ende eine möglichst hohe Ausbeute an aromatischem Mittellauf gewinnen zu können. An dieser Stelle wurde auch gleich mit dem weit verbreiteten Mythos aufgeräumt, dass Vorlauf blind machen würde. Methanol, der ursächliche Stoff, der die besagte Blindheit hervorrufen kann, kommt in gesamten Brand in ungefähr gleicher Konzentration vor. Bei ordnungsgemäßem Brennen liegt diese Konzentration aber weit unter dem Wert, der Methanol im Destillat zur Gefahr werden lässt. 
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      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Gleich ersten Tag durften die Kursteilnehmer in der Lehrbrennerei eine Apfelmaische und eine Weizenmaische ansetzen. Während der Gärprozess der Apfelmaische ungefähr drei Wochen umfasst, benötigt die Weizenmaische dafür nur wenige Tage. Die Kursteilnehmer konnten also davon ausgehen, gegen Ende der Woche bereits ihre eigene Getreidemaische brennen zu können. 
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anschließend wurde den Teilnehmern der Unterschied zwischen einer Abfindungs- und einer Verschlussbrennerei erklärt. Hintergrund für die zwei Brennereiarten ist die Bemessung des zu versteuerten Alkohols, der von der Brennerei neu hergestellt wird. Dabei geht es wohlgemerkt um die „neue“ Herstellung von Alkohol, also der Menge Alkohol, die aus Obst oder Getreide mittels Maischegärung und Destillation gewonnen wird. Bestehender Alkohol, der zum Beispiel durch Mazeration und erneutes Brennen weiterverarbeitet wird, wird als Feinbrand oder Geist bezeichnet und unterliegt keiner erneuten Steuerpflicht. Selbes gilt für Liköre, bei denen ein Grundalkohol durch Zusatz von Aromen und Zucker veredelt wird. 
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der Abfindungsbrennerei handelt es sich um die typische Kleinbrennerei, wie sie vielmals im Schwarzwald zu finden ist. Die Art der Maische und der genaue Zeitpunkt des Brennens müssen im Vorfeld beim Zoll angemeldet und genehmigt werden. Dabei stellt die Art und Gattung des zu brennenden Obstes oder des Getreides, die Basis für die steuerliche Bemessung dar, da es hier gravierende Unterschiede in der Alkoholgewinnung gibt. So beträgt die Alkoholausbeute von Getreide zum Beispiel ein Vielfaches wie die von Obst. Ebenso ist die Menge des jährlich neu erzeugten Alkohols auf 300 Liter begrenzt. Damit hier alles richtig läuft, stattet der Zoll Abfindungsbrennereien in regelmäßigen Abständen unangemeldeten Besuch ab und verschafft sich umfassende Einblicke in alle Abläufe der Brennerei. 
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      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Brennereien, denen die Produktion von 300 Litern neu erzeugten Alkohols im Jahr zu wenig ist oder die nicht nur die zugelassenen Rohstoffe für Abfindungsbrennereien verarbeiten wollen, setzen auf die sogenannte Verschlussbrennerei. Wie es der Name erahnen lässt, ist hier die gesamte Anlage verschlossen und verplombt, so dass zu keiner Entnahme unversteuerten Alkohols kommen kann. Mittels einer Messuhr wird der produzierte Alkohol erfasst und erst danach kann er von der Brennerei aus der Anlage entnommen werden. Da bei der Anschaffung einer solchen Anlage in der Regel ein sechsstelliger Betrag investiert werden muss, ist sie bei den regionalen Kleinbrennern eher selten anzutreffen. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer also heute plant, nebenberuflich oder als Hobby eine Kleinbrennerei zu betreiben, wird sich in den meisten Fällen für eine Abfindungsbrennerei entscheiden. Das rührt auch daher, dass es sich bei den meisten Brennereien in der Region, die in den Familien an die nächste Generation übergeben werden, um Abfindungsbrennereien handelt. Doch hier gab es zum 1. Januar 2018 eine weitreichende Reform des Alkoholsteuerrechts. Das historische Bestandsprivileg der Abfindungsbrennereien in den südwestdeutschen Regionen wurde für das gesamte Bundesgebiet freigegeben. Dem fiel jedoch gleichzeitig das Privileg zum Opfer, bestehende Brennrechte einfach auf Betriebsnachfolger in der Familie zu übergeben. Das neue Recht sieht vor, dass „Brenngenehmigungen“, wie sie fortan heißen, nur noch personen- und nichtmehr betriebsbezogen sind. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das hat zur Folge, dass nun jeder eine Brenngenehmigung bekommen kann. Allerdings ist daran eine Voraussetzung geknüpft. Die Person, die das Brennrecht beantragt, muss drei Hektar bewirtschaftetes Land vorweißen können. Ausnahmen bilden intensiv bewirtschaftete Obst- oder Weinbauflächen. Hier bedarf es nur eineinhalb Hektar. Nachfolgen innerhalb der Familie werden dennoch gefördert. Bei einer Erbfolge muss nur ein Viertel der genannten Flächen nachgewiesen werden.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch zurück zum Kurs an der Uni Hohenheim. Nachdem die Teilnehmer umfassende Einblicke in die verschiedenen Gärverfahren, die Wirkung von Hefen und Enzymen, Verzuckerungsformen, Esthern, Säuren und Fuselalkoholen bekommen haben, ging es um die Technik der Brennanlagen. Hier zeigte sich, welch große Unterschiede es hierbei gibt. Technische Ausstattungselemente wie Mehrfach-Verstärkerkolonnen, Dephlegmatoren, Katalysatoren und Selbstreinigungsanlagen machen nicht nur das Brennen einfacher und effektiver, sie wirken sich auch unmittelbar auf die Qualität des Destillats aus. Denn sie helfen dabei den unbeliebten Vor- und Nachlauf noch in der Anlage sauber vom begehrten Mittellauf abzutrennen, ohne das Aroma des Ausgangsrohstoffes zu beeinträchtigen. Ebenso helfen sie teils gesundheitsschädliche Nebenprodukte des Verarbeitungsprozesses wie Ethylcarbamat oder Methanol auf ein Minimum zu reduzieren. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um das zu praxisnah zu veranschaulichen, ging es nun in der Lehrbrennerei ans Brennen der Maischen. Die Universität Hohenheim verfügt über mehrere Brennanlagen unterschiedlicher Hersteller. Die Maischen wurden in verschiedenen Brennanlagen gebrannt während Vertreter der Hersteller dabei waren, um den Teilnehmern für Fragen zu ihrer Anlage Auskunft zu geben. Dadurch konnten die Kursteilnehmer den aktuellen Stand der Technik sehr gut kennenlernen und einschätzen, welche Anlage mit welcher Ausstattung was Leisten kann. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgerundet wurde der Kurs durch Vorträge von Jürgen Fritz, landwirtschaftlicher Brennmeister an der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg, der den Teilnehmern die betriebswirtschaftlichen Aspekte einer Kleinbrennerei näherbrachte sowie durch Dr. Michael Heil von der Firma Schliessmann Kellerei Chemie, der anhand chemischer Experimente verschiedene Analyseverfahren zur Beurteilung von Obst, Maischen und Destillaten aufzeigte.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es war eine unheimlich interessante und kurzweilige Woche, in der ich unheimlich viel gelernt habe“ resümiert unser Schwarzwald-Guide Nicolai Stotz. Auf die Frage wie es denn nun für ihn weitergehe meint er „Ich habe für den Sommer bereits Kirschen in der Ortenau bestellt. Mit Unterstützung meines Schwiegervaters möchte ich mich dann an der Herstellung eines Schwarzwälder Kirschwassers versuchen“. Grund für das Kirschwasser sei, dass Kirschen ganz einfach das früheste regionale Obst sind, das reif wird. Und er möchte natürlich so schnell wie möglich eigene Brennerfahrung sammeln, wenn er seine Zukunft als Brenner auch mehr bei Äpfeln und Birnen sieht. Denn es war ja der Erhalt der Streuobstwiesen, um den es ihm ursprünglich ging. „Vielleicht kann ich Besitzer von Streuobstwiesen mit meiner Arbeit etwas dazu ermutigen, ihr Obst aufzulesen und in eine Brennerei zu bringen, um daraus ein großartiges, regionales Produkt herstellen zu lassen“ meint Stotz.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/Es-ist-geschafft.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 16 Apr 2023 14:09:07 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Was macht ein Schwarzwald-Guide in der Schule?</title>
      <link>https://www.schwarzwald-guides.de/was-macht-ein-schwarzwald-guide-in-der-schule</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wie facettenreich die Arbeit als Schwarzwald-Guide sein kann, erlebt derzeit unsere Schwarzwald-Guide, Wildpflanzen- und Streuobstpädagogin Melanie Mässelhäuser. Sie wurde von einer Schule im Ort angesprochen, ob Sie nicht Lust hat, einmal die Woche eine Natur-AG für die Grundstufen Schüler (Klassen 1 bis 4) anzubieten.
        &#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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         Seit Anfang Februar ist Sie nun mittwochs vormittags an der Schule und bringt den Schülern vieles über die Natur näher. Wobei es sich keinesfalls um einen klassischen Unterricht handelt. Vielmehr sollen die Kinder spielerisch und mit Freude an Umwelt- und Naturthemen herangeführt werden. Wer sich also Frontalunterricht im Klassenzimmer vorstellt liegt völlig falsch. Sofern es das Wetter einigermaßen zulässt verbringt die Natur AG die gemeinsame Zeit draußen an der frischen Luft und mitten in der Natur.
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/IMG_20230322_120413_128.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste Ausflug ging an den nahe gelegenen Waldrand, mit ein paar Achtsamkeitsübungen wurden die Sinne der Kinder geschärft. Bereits auf dem Weg durfte jedes Kind drei Sachen aus der Natur sammeln. Mit diesen Dingen legten die Schüler dann gemeinsam einen Baum, mit Wurzeln, Stamm, Ästen, Blättern und Zapfen. Das dieser Baum halb Laubbaum und halb Nadelbaum war störte keinen. Ganz im Gegenteil, es wurde munter darüber diskutiert, was er nun sein könnte, jeder hatte Argumente dafür und dagegen gefunden. Und am Ende hatten alle viel neues gelernt. Das Austoben darf nie zu kurz kommen, deshalb wurde beim Zapfenweitwurf noch versucht eine Kiefer zu treffen, was allen mehrfach gelang. Glücklich und entspannt sind alle nach diesem ersten Ausflug wieder zur Schule zurückgekehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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           Kurz vor Ostern war die Natur AG mit Frau Melanie Mässelhäuser rund um die Schule unterwegs und hat nach geeigneten Zweigen Ausschau gehalten. Mit den dünnen, langen und biegsamen Ästen wurde im Anschluss ein Kranz gebunden. Auch wenn es ganz schön mühsam war die störrischen Äste zu bändigen, die Ergebnisse waren toll. Und wenn noch genügend Zeit ist, werden die Kränze auch noch, nach einem der nächsten Ausflüge, mit Naturmaterial dekoriert.
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           Mitte März war ein wunderschöner und warmer Frühlingstag, den die AG für ein Spaziergang zum Biotop genutzt hat. Die spannende Frage war, gibt es denn schon die ersten Kaulquappen zu entdecken oder zumindest Froschlaich? Bereits auf dem Weg zum Biotop haben die Schüler Schnecken, Ameisen und sogar einen ersten Schmetterling entdeckt. Am Biotop angekommen war die Freude riesig, der erste Froschlaich wurde entdeckt und die Hände ins Wasser gestreckt. Alle haben sich getraut das künstlich angelegte Biotop zu erkunden, über das Bächlein zu springen und nach weiteren Tieren zu suchen. An diesem Vormittag konnten noch Spinnen, Wasserläufer und Gelbrandkäfer gesichtet werden. Zur Freude aller wurden die ersten schwimmenden Kaulquappen entdeckt. Frau Mässelhäuser hatte extra aus dem Schulfundus die unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Kaulquappe mitgebracht und anhand derer erklärt wie dann ein Frosch daraus wird. Gut gelaunt und mit viel Sonnenschein und neuen Eindrücken im Gepäck ging es wieder auf den Heimweg. Ein kleiner Stopp bei den Ziegen durfte nicht fehlen, genauso wenig wie ein Tierquiz, das den Rückweg verkürzte.
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           „Das arbeiten mit den Schülern ist jedes Mal neu und anders, man kann planen so viel man will, am Ende der AG stellt man fest, dass sich aus den Grundideen für den Tag etwas ganz neues entwickelt hat. Und das ist gut so. Wetter, Stimmung und Jahreszeit sorgen für jede Menge Abwechslung und Überraschungen.“ so lautet das Fazit von Melanie Mässelhäuser. Und für die nächsten Mittwoche gibt es schon viele Ideen ihrerseits, aber auch Wünsche der Schüler selbst.
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      <pubDate>Mon, 27 Mar 2023 19:00:10 GMT</pubDate>
      <author>183:917713269</author>
      <guid>https://www.schwarzwald-guides.de/was-macht-ein-schwarzwald-guide-in-der-schule</guid>
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    <item>
      <title>Von den Dünen der Wüste zu den Korallenriffen der Meere</title>
      <link>https://www.schwarzwald-guides.de/von-den-duenen-der-wueste-zu-den-korallenriffen-der-meere</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Seit die Tage kälter werden, sehnt sich manch einer nach südlicheren Gefilden. So traf sich an einem spätherbstlichen Novembersonntag eine kleine Reisegruppe rund um Schwarzwald-Guide Nicolai Stotz, um mit ihm zu den endlosen Dünen der Wüste und anschließend an die Riffe tropischer Meere aufzubrechen. Die Reise startete am Stadtrand von Calw, dauerte nur knapp drei Stunden und war völlig klimaneutral. 
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         Zugegeben, das wichtigste Reiseutensil war weder Sonnencreme noch Schnorchel-Brille, sondern eine ordentliche Portion Phantasie und Vorstellungskraft. Denn die begehrten Sehenswürdigkeiten sind für die meisten „GeoTour-Reisenden“ nicht auf den ersten, auch nicht auf den zweiten, sondern eher erst auf den dritten Blick zu erkennen. Und genau zu einer solchen GeoTour traf sich die Gruppe an diesem Tag im Nagoldtal. 
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          Aktuell warten 22 GeoTouren in unserem Naturpark darauf, ihre Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Erdgeschichte zu nehmen. Und jede von ihnen hat dabei eine ganz eigene, individuelle Geschichte zu erzählen: Von hohen Felsenburgen und tiefen Klüften, von der Macht des Wassers und des Windes, von den Kräften die tief unter unseren Füßen wirken und der ständigen Bewegung, in der sich alles um uns herum befindet.  
Die GeoTour in Calw zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich exakt auf der Grenze zwischen zwei Naturlandschaften befindet: Dem Schwarzwald und dem Heckengäu. „Wo aus Wasser Steine werden“ lautet der spannende Slogan, unter dem die Calwer GeoTour offiziell beworben wird. Das Phänomen der „wachsenden Steine“ ist eben auf die Lage zwischen diesen zwei Naturlandschaften zurückzuführen. Zwei Dinge haben jedoch alle GeoTouren gemeinsam. Zum einen zeigen sie auf, dass alles um uns herum, mehr oder weniger auf die Geologie in unserer Region zurück geht. So war die Geologie entscheidend, wo wir Menschen siedelten, wo wir Handel und Landwirtschaft betrieben und ob es uns am Ende gut oder schlecht ging. Die zweite Gemeinsamkeit der GeoTouren ist deren Vater, der Geologe Dr. Andreas Megerle, der die Geotouren allesamt entwickelt und eingerichtet hat. Mit seiner profunden Expertise, holte er all die Besonderheiten ans Tageslicht, die den meisten Menschen sonst weitgehend verschlossen geblieben wären. 
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           Die Gruppe um Nicolai Stotz startete am Parkplatz im Öländerle, einer kleinen Siedlung am Ufer des Flusses Nagold. Hier hatte Stotz für die ankommenden Gäste bereits einen Steinkreis aufgebaut, anhand dessen er die Geologie im nördlichen Schwarzwald erklärte. „Dieser Tonschiefer aus dem Traischbachtal bei Gaggenau, ist sage und schreibe 500 Millionen Jahre alt“ erklärte Stotz und rechte das Stück Gestein herum wobei er meinte „man muss zugeben, dass dieser Stein einem eine gewisse Ehrfurcht abverlangt“. So ging Stotz mit den Anwesenden die einzelnen Gesteine des Schwarzwalds in der Reihenfolge ihrer Entstehung durch, wobei er insbesondere auf die Periode der Trias einging. „Heute werden wir eine gemeinsame Zeitreise von 50 Millionen Jahren durch die Trias unternehmen“ so Stotz zu den Teilnehmern „aber machen sie sich keine Sorgen, in spätestens drei Stunden sind wir alle wieder wohlbehalten zurück“. Nach dieser kurzen Theorieeinheit, setze sich die Gruppe einem abenteuerlichen Pfad folgend, in Bewegung. 
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            Stotz ist ein noch recht junger Schwarzwald-Guide. Seine Ausbildung beim Naturpark schloss er erst im Juli dieses Jahres ab. Schon zu dieser Zeit, hatte sich bei ihm ein gewisses Faible für Geologie gezeigt. Trotz seiner noch recht kurzen Laufbahn als Schwarzwald-Guide konnte Stotz bereits einige Erfahrung bei Führungen sammeln.
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            Die GeoTour Calw führt er nunmehr zum dritten Mal innerhalb eines Vierteljahres, wovon eine Führung vom Landkreis Calw bei ihm für eine Gruppe angehender Ärzte gebucht wurde. Vor kurzem führte er sechzig Schülerinnen und Schüler aus Zypern und Holland im Zuge des ErasmusPlus Generation Green Projekts für das Calwer Maria von Linden Gymnasium und erklärte ihnen wie unsere heimischen Wälder mit dem Klimawandel umgehen. Denn an die Ausbildung zum Schwarzwald-Guide schloss Stotz direkt auch eine Ausbildung zum Klimabotschafter an. „Für mich ist das eine absolut notwendige Ergänzung, da der Klimawandel heute alles um uns herum bestimmt“ so Stotz und fügt hinzu „natürlich nehmen auch meine Gäste die zunehmenden Veränderungen um uns herum wahr, da ist es mir wichtig auf deren Fragen zufriedenstellende Antworten liefern zu können“.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus diesem Grund habe er die ursprüngliche GeoTour auch etwas abgewandelt. „Ich Freestyle viel“ womit er meint, dass er an das eigentliche Thema der Geologie andere Themen wie Kulturgeschichte, Forstwirtschaft oder eben die Bedeutung von Kohlenstoff im Hinblick auf den Klimawandel anknüpft. „Jede Gruppe die ich führe ist ein bisschen anders. Da gehe ich ganz intuitiv auf die Fragen ein, die meine Gäste am meisten beschäftigen“ so Stotz und meint „Geologie ist dabei ein wunderbarer Einstieg um auf andere Themen überzuleiten“. 
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           Das das stimmt, erfährt die Gruppe als Stotz eine Spielfigur eines Römers zeigt die erstmal etwas Ratlosigkeit hervorruft. Als Stotz anschließend eine römische Münze aus der Zeit Kaiser Diokletians herumgehen lässt, die einst sein Vater nahe des auf der anderen Talseite gelegenen Rudersbergs gefunden hat, erklärt sich der Zusammenhang.  Etwas weiter des Weges meint Stotz dann „hier beginnt jetzt der Totholzpfad“. Diesen Namen hat Stotz diesem Stück des Weges selbst gegeben um seine Gäste zu sensibilisieren, was sie dort erwartet. „Es ist faszinierend wie die Natur Recycling betreibt. Wir Menschen können uns davon viel abschauen“ erklärt Stotz der Gruppe und führt in einem kleinen Experiment vor, wie Pilze das Totholz in seine Ausgangsstoffe zerlegen und sie so dem natürlichen Kreislauf zurückführen. 
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            Natürlich darf bei einer GeoTour die Geologie nicht zu kurz kommen. So fanden sich die Teilnehmer der Tour nach einem kleinen Anstieg inmitten einer steinernen Arena aus haushohen Felsen wieder. Ein alter Bundsandsteinbruch gab aufschlussreiche Einblicke, wie es hier vielerorts unter der Erde aussieht. „Als diese Steine entstanden, war der Nordschwarzwald eine Wüste, ähnlich der Sahara“ meinte Stotz. Über die Jahrmillionen verdichtete sich der Wüstensand immer mehr, bis er schließlich zu Stein wurde. „Das ist bester Badischer Bausandstein“ erklärte Stotz „auch wenn württembergische Steinmetze einen anderen Namen vorziehen“ ergänzte er schmunzelnd.
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           Als die Gruppe die die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatte stoppte Stotz abrupt und zog mit der Hand eine imaginäre Linie in die Luft. „Hier befinden wir uns ziemlich genau an der Grenze zwischen Schwarzwald und Heckengäu“ erklärte Stotz. Um das zu verdeutlichen, hob er zwei Steine auf, die sich auf den ersten Blick ähnlich sahen. Erst die Probe mit einem Tropfen Salzsäure zeigte, dass es sich bei dem einen Stein um einen Kalkstein handeln musste, während der andere, der nicht auf die Salzsäure reagierte, sich als Bundsandstein entpuppte. „Auf dieser Seite“ erklärte Stotz während er in Richtung des Calwer Stadtteils Stammheim zeigte „befand sich einst das Muschelkalkmeer“. Zur Verdeutlichung wer denn dieses Meer einst besiedelte reichte er einige Versteinerungen herum. „Ammoniten und Belemniten“ erklärte Stotz und fügte hinzu „die Überreste dieser und anderer Schalentiere sind der Grundstoff für den hier vorherrschenden Muschelkalk“. 
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           Nach einem kurzen Abstieg ins idyllische Schlittenbachtal wiederholte Stotz das Salzsäure-Experiment, diesmal jedoch nur mit einem Stein, den er zuvor aus dem Bachbett fischte. Nachdem der Salzsäuretropfen auf dessen Oberfläche traf, begann der Stein heftig aufzuschäumen. „Offensichtlich ein Kalkstein“ meinte Stotz und holte einen Hammer aus seinem Rucksack, mit dem er den Stein zerschlug. Ein rot leuchtender Kern zeigte sich im inneren des Steins. „Diese netten Steine werden auch Schokotrüffel genannt“ so Stotz „denn im inneren des Kalksteins befindet sich ein Bundsandstein“. Um dieses Phänomen besser zu erklären, ging er mit der Gruppe etwas talaufwärts bis zu einem großen Gesteinsblock. Stotz erklärte, „das hier ist Kalktuff, ein Stein, der hier immer noch entsteht“. Ursächlich für die wachsenden Steine sei der Muschelkalk des Heckengäus. Regenwasser würde das Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnehmen und zu Kohlensäure umwandeln, welches beim Kontakt mit dem Kalkstein den Kalk herauslöst. Dieser Kalk wird mit dem Wasser den Bachlauf hinabtransportiert wo er durch Sauerstoffeinbringung und vor allem durch Moose wieder ausfällt. Nach und nach entstehen so neue Steine. 
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            Sobald es um Kohlendioxid geht, kommt dann wieder der Klimabotschafter in Stotz durch. Anhand eines Luftballons zeigte er der Gruppe, wie wachsende Bäume in der Lage sind Kohlendioxid zu speichern und wie sie es im Zersetzungsprozess langsam wieder abgeben. In einem weiteren Schritt diente der Ballon dazu zu verdeutlichen, wie Holz im Einsatz als Baustoff, Kohlendioxid über viele Jahre bindet und wie es das klimaschädliche Gas beim Einsatz als Brennstoff in kürzester Zeit wieder in die Atmosphäre freisetzt.
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           Während des gemächlichen Rückwegs durch einen wunderbar bunten Herbstwald, durch den dann sogar noch die letzten Sonnenstrahlen durchkamen, wurde eifrig über die verschiedenen Themen des Tages diskutiert. Zurück am Ausgangspunkt angelangt, bedankte sich Stotz bei den Teilnehmern für die geführten Diskussionen. 
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           „Wenn ich es schaffe, zu Diskussionen anzuregen, habe ich mein Ziel erreicht“ meinte Stotz. Das zeuge davon, dass sich seine Gäste mit den Inhalten beschäftigen und sie von verschiedenen Seiten beleuchten. Und es zeige vor allem, dass sie begriffen haben um was es geht. Nämlich die ständige Auseinandersetzung mit der eigenen Umwelt in Verbindung mit dem Interesse, die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der Natur besser zu verstehen. 
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           Ergänzung: Die Führung von Nicolai Stotz auf der GeoTour Calw fand am 20.11.2022 statt. Begleitet wurde die Tour von Fotograf Manuel Kamuf aus Gechingen, der uns für diesen Artikel diese schönen Bilder zur Verfügung gestellt hat.
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      <pubDate>Sun, 27 Nov 2022 21:02:05 GMT</pubDate>
      <author>183:917713269</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Klimabotschafter und Schwarzwald-Guides treffen auf die Ersamus+ Generation Green</title>
      <link>https://www.schwarzwald-guides.de/klimabotschafter-und-schwarzwald-guides-treffen-auf-die-ersamus--generation-green</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Vier Schwarzwald-Guides, zwei davon mit der Zusatzqualifikation „Klimabotschafter“, haben sich auf den Weg gemacht um interessierten Schülern des Maria von Linden – Gymnasium Calw-Stammheim sowie Ihren internationalen Austauschschülern den Schwarzwald näher zu bringen. Ende September kam die Anfrage über den Naturpark, ob man den Schülern in einem Tag die Natur, den Artenschutz und einen nachhaltigen Lebensstil näherbringen könnte. So lange es nicht mehr Wünsche sind? Kein Problem!
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&lt;/h3&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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         Zur Vorbesprechung mit den Koordinatorinnen, Frau Bogenschütz und Frau Dolzmann, vom Maria von Linden – Gymnasium, für das Erasmus+ Projekt Generation Green, hat sich eine gut gelaunte Gruppe von vier Schwarzwald-Guides eingefunden. Zum einen Klimabotschafterin und langjährige Schwarzwald-Guide Roswitha Hild, dann der frisch ausgebildete Klimabotschafter und Schwarzwald-Guide Nicolai Stotz, Jürgen Rust als langjähriger Schwarzwald-Guide und Melanie Mässelhäuser wiederum als frisch ausgebildeter Schwarzwald-Guide. Eine bunte Mischung an Erfahrung, an Vorkenntnissen und Fachgebieten. Die Vorbesprechung verlief entsprechend lebhaft, mit vielen Ideen für Themen und Workshops. Es war allen schnell klar, dass hier mehr Potential liegt, als nur für einen Projekttag. Die Projektkoordinatorinnen bezeichneten uns als Herzstück der Austauschwoche und räumten uns spontan zwei Tage für unsere Workshops ein. Ein kleiner „Wunsch“ war da dann aber doch noch, die Workshops sollten Mitte November dann auf Englisch stattfinden.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das machte ja auch absolut Sinn, denn die Schüler kam aus Zypern, aus den Niederlanden und natürlich aus Deutschland. Der kleinste gemeinsame Nenner für alle war somit Englisch. Dieser Wunsch bereitete etwas Kopfzerbrechen. Aber davon lassen sich vier hochmotivierte Schwarzwald-Guides nicht entmutigen. Jeder in der Gruppe konnte seinen Themenwunsch einbringen und seinen Workshop frei gestalten. Zusätzlich wurde die ein oder andere Vokabelliste erstellt. Gegenüber dem Gymnasium sind die vier stets abgestimmt und als Team aufgetreten, was sehr geschätzt wurde.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thema 1: Wald und Recycling
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicolai Stotz nahm die Schüler mit auf eine Wanderung entlang des Schlittenbachs. Anhand der natürlichen Vegetation konnte er den Schülern die unterschiedlichsten Arten von Totholz zeigen. So gibt es zum Beispiel stehendes und liegendes Totholz. Die herausragende Bedeutung von Totholz für das Ökosystem war ebenso ein Thema, wie die Braun- und die Weißfäule, als Teil des natürlichen Recyclingprozesses im Wald.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thema 2: Streuobstwiese
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Jürgen Rust gingen die Schüler auf eine nahe gelegene Streuobstwiese um dort den Lebensraum Streuobstwiese zu erkunden und insbesondere zu erleben wie ein Apfel zu Saft wird. Die Schüler durften selber Hand anlegen und die Äpfel klein schneiden. Es wurde frisch gepresster Apfelsaft und Apfelchips verkostet. Ein erstmaliger Hochgenuss für die Allermeisten von Ihnen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thema 3: Moose
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moose liegen Roswitha Hild besonders am Herzen und Sie hat sie auch den Schülern nähergebracht, auf einem Spaziergang Richtung Schlittenbach konnten die Schüler die unterschiedlichsten Formen von Moosen entdecken, zurück an der Schule durfte mit Moosen und allerlei anderem Naturmaterial gebastelt werden. Es entstanden wunderbare Kränze aber auch kleine Moos-Bäumchen, die beim abschließenden nachhaltigen Adventsmarkt verkauft wurden.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thema 4: Nadelbäume
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Melanie Mässelhäuser nahm die Schüler mit auf den Dohmen, ein bewaldeter Hügel direkt am Gymnasium. Nach einer kurzen „Ankommensübung“ im Wald, durften die Schüler die Unterschiede zwischen Fichte, Weißtanne und Douglasie, ertasten und erschnuppern. Mit den geschärften Sinnen ging es zurück zum Workshop in die Schule. Gemeinsam produzierte man von Hand mit dem Mörser ein Salz mit den gewünschten Nadeln sowie ein mit Nadeln aus dem Schwarzwald aromatisiertes zypriotisches Olivenöl. Auch diese Produkte wurden für den nachhaltigen Adventsmarkt hergestellt.
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    &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/IMG_20221116_093057_510.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieses Projekt hat gezeigt, welche Bandbreite die Schwarzwald-Guides haben und wie gut Sie als Botschafter für das Klima, die Nachhaltigkeit, den Artenschutz und natürlich den Schwarzwald an sich stehen. Zurückblickend ist es allen Schwarzwald-Guides leichter gefallen, die Workshops auf Englisch zu halten als zunächst angenommen. Die Botschaft, egal in welcher Sprache, ist bei den Einheimischen wie internationalen Gästen sehr gut angekommen und aufgenommen worden. Gerne wieder.
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           Wer mehr über das Erasmus+ Projekt „Generation Green“ erfahren möchte kann dies gerne nachlesen auf der Homepage des Maria von Linden Gymnasiums Calw-Stammheim.
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    &lt;a href="https://www.mvl-gym.de/wir-ueber-uns/besondere-angebote/erasmus-generation-green/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.mvl-gym.de/wir-ueber-uns/besondere-angebote/erasmus-generation-green/
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    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 22 Nov 2022 18:00:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.schwarzwald-guides.de/klimabotschafter-und-schwarzwald-guides-treffen-auf-die-ersamus--generation-green</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Vulkankegel zum Mühlendorf</title>
      <link>https://www.schwarzwald-guides.de/vom-vulkankegel-zum-muehlendorf-eine-erd-geschichtliche-reise-durch-ottenhoefen</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
          Eine (erd-) geschichtliche Reise durch Ottenhöfen
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/IMG_8024.jpg"/&gt;&#xD;
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         Nicht nur die Einheimischen wissen, dass der malerische Luftkurort Ottenhöfen allerlei zu bieten hat. Auch zahlreiche Touristen aus nah- und fern zieht es das ganze Jahr über ins Achertal, um die einzigartige Naturkulisse des Schwarzwalds und die badische Gastfreundschaft zu erleben.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Am Nachmittag des 11. November, dem Beginn der Fasnacht, besuchte allerdings eine besonders illustre Gruppe das Mühlendorf. Bewaffnet mit Hämmern, Lupen und sogar Geigerzählern hatten sie allerdings nichts mit den Hästrägern des Schwarzwalds gemein. Es handelte sich um die Geo Gruppe aus Calw im Nagoldtal, die mit dem im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord bekannten Geologen Dr. Andreas Megerle, regelmäßige „Geo-Spotting“-Exkursionen unternimmt. Dabei werden aus geologischer Sicht besonders interessante und spannende Orte besucht, die dem geübten Auge etwas über die Erdgeschichte erzählen und darüber hinaus mit etwas Glück einige besondere Mineralienfunde versprechen. Zur Geo Gruppe aus Calw gesellte sich noch eine weitere Gruppe. Teilnehmerinnen- und Teilnehmer des diesjährigen Ausbildungskurses zum Schwarzwald-Guide, fanden den Weg aus dem ganzen Naturpark nach Ottenhöfen, um sich den Hobby-Geologen rund um Dr. Megerle anzuschließen.
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die rund 30 Personen hatten etwas gemeinsam. Sie folgten alle der Einladung von Melanie Steinlein, der Leiterin der Ottenhöfener Touristinformation. „Ich freue mich unheimlich, dass so viele von ihnen den Weg ins schöne Ottenhöfen gefunden haben“ begrüßte Steinlein die Gäste und meinte weiter „ich bin mir sicher, sie werden alle begeistert sein“. Steinlein hatte in diesem Jahr selbst ihre Ausbildung zur Schwarzwald-Guide abgeschlossen und hierdurch Kontakte im gesamten Schwarzwald geknüpft – für sie ein Grund, den Anderen einmal ihre Wirkungsstätte vorzustellen. Hierbei hatte sie ein besonders Programm organisiert, bei dem sie tatkräftig von engagierten Ottenhöfenern unterstützt wurde.
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          os ging es am Steinbruch der Firma Wilhelm Bohnert im Gottschlägtal. Werksleiter Jan Steibelt nahm die Gruppe in Empfang und erzählte von der Geschichte des Steinbruchs, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreicht. Das Gestein, welches ab den 1920er-Jahren großes Interesse und den Geschäftssinn des Firmengründers Wilhelm Bohnert weckte, ist der sogenannte Grünberg-Quarzporphyr, ein besonders hartes Gestein, welches bis heute die höchsten Anforderungen für Bahnschotter erfüllt. Bei einer Führung über das Werksgelände, erführen die Teilnehmer mehr über die Abbaumethoden und die Vorteile, regional produzierter Mineralischer Schüttgüter. So fällt der Flächenverbrauch im Tagebau aufgrund der hohen Abbauhöhe relativ gering aus und die Transportwege können dank der betriebseigenen Bahnverladestation sehr effizient betrieben werden. Ergänzend zu den Ausführungen Steibelts, erklärte Dr. Megerle den Teilnehmern die geologischen Hintergründe. „Sie stehen hier auf einem ehemaligen Vulkan“, so Megerle „die Lava ist allerdings schon seit fast 300 Millionen Jahren erkaltet“.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann folgte für die Hobby-Geologen aus der Gruppe der Moment auf den sie gewartet hatten. An einem sogenannten „Klopfplatz“, hieß es „Hammer frei“, worauf die Suche nach den besten und seltensten Mineralien begann. Objekt der Begierde waren dabei vor allem Turmaline, Manganerze und Dentriten. Die Funde konnten dank der Expertise Dr. Megerles gleich vor Ort bestimmt werden. Die schönsten Stücke durften selbstverständlich mitgenommen werden, was dazu führte, dass der ein oder andere einen schwer gefüllten Rucksack zurück zum Parkplatz zu schleppen hatte. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/IMG_8073.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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           Hier wurde die Gruppe dann auch schon von Matthias Rohrer in Empfang genommen. Rohrer stelle sich als einer der Mühlenbauer der Ottenhöfener Trachten- und Volkstanzgruppe vor und lud dazu ein, ihn zur Mühle am Hagstein, die im Volksmund auch „Koppmühle“ genannt wird, zu begleiten. Eine kurze Autofahrt und einen nicht weniger kurzen Fußmarsch später, standen die Teilnehmer am Ufer der Acher. „Ottenhöfen wird nicht ohne Grund Mühlendorf genannt“ meinte Rohrer, denn „hier galt es früher als Zeichen des Wohlstands, sich eine eigene Mühle leisten zu können“. Leider sind viele dieser schönen Mühlen im Laufe der Zeit verfallen. Die Trachten- und Volkstanzgruppe Ottenhöfen hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, dieses typische Kulturgut der Region wieder herzurichten, zu erhalten und für interessierte Menschen erlebbar zu machen. So wurde die Kopp-Mühle Anfang der 80er-Jahre in ehrenamtlicher Arbeit komplett wieder aufgebaut. Im Jahr 2013 gelang Rohrer und seinem Team dann sein „Gesellenstück“, indem er ein neues Wasserrad für die Kopp-Mühle baute. „Niemand konnte uns so richtig sagen wie sowas geht“ so Rohrer schmunzelnd „aber was am Schluss dabei herausgekommen ist, kann sich glaub sehen lassen“. Selbstverständlich nahm die Gruppe das Wasserrad genau in Augenschein und befand es einstimmig für sehr gelungen. Zur Belohnung durften die Teilnehmer dann auch einen Blick in die Mühle werfen, wo Rohrer die genaue Funktionsweise des Mahlwerks erklärte und alle Fragen dazu beantwortete. Nur ein Raum im oberen Stockwerk der Mühle schien offensichtlich für die Besucher verschlossen zu bleiben und viele fragten sich, was sich hinter dieser Türe wohl verbirgt. 
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es dauerte nicht lange und die Türe öffnete sich. Melanie Steinlein erschien und bat darum einzutreten. Ein Tisch voller Leckereien erwartete die Besucher. Von Steinlein am frühen Morgen des Tages selbst gebackene Blätter- und Hefeteigleckereien schafften eine gute Grundlage für eine Auswahl exklusiver Weine aus der Region. Da Steinlein nicht nur Schwarzwalds-Guide, sondern auch noch Wein-Guide ist, wusste sie natürlich einiges zu den feinen Schlückchen in den Gläsern zu erzählen. „Und, habe ich ihnen zu viel versprochen?“ fragte Steinlein gegen Ende des Tages in die Runde. Die zufriedenen Gesichter um sie herum sagten mehr als tausend Worte, dennoch erklang hier und da ein unüberhörbares: „Das ist sicher nicht das letzte Mal, dass ihr uns in Ottenhöfen seht!“. Und wenn man den Plänen glauben mag, die auf dem Rückweg zu den Autos von einzelnen bereits geschmiedet wurden, mag das wohl auch nicht lange auf sich warten lassen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/IMG_8092.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 20 Nov 2022 19:09:39 GMT</pubDate>
      <author>183:917713269</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Quality Time mit lieben Menschen, oder anders ausgedrückt: „Wie man Schwarzwald-Guide wird“</title>
      <link>https://www.schwarzwald-guides.de/quality-time-mit-lieben-menschen-oder-anders-ausgedrueckt-wie-man-schwarzwald-guide-wird</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         „Gerne möchten wir Ihnen einen Platz im kommenden Ausbildungskurs anbieten und freuen uns, Sie als einen von 20 zukünftigen Schwarzwald-Guides beim Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord begrüßen zu dürfen.“ so der Wortlaut der E-Mail-Nachricht, die im Juli 2021 auf meinem Bildschirm erschien. 
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/Ausbildung_Geologie_1_SZ.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Gerne möchten wir Ihnen einen Platz im kommenden Ausbildungskurs anbieten und freuen uns, Sie als einen von 20 zukünftigen Schwarzwald-Guides beim Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord begrüßen zu dürfen.“ so der Wortlaut der E-Mail-Nachricht, die im Juli 2021 auf meinem Bildschirm erschien. 
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           Ich wischte mir die Augen und las nochmal was dort stand. „Meinen die wirklich mich?“. Ich konnte es kaum glauben. Klar, ich hatte zwei Monate zuvor meine Bewerbung beim Naturpark eingereicht. Da ich aber bisher keinerlei Erfahrungen im Bereich der Natur- und Wanderführung besaß, rechnete ich mir jedoch kaum Chancen aus, einen der begehrten Ausbildungsplätze zum Schwarzwald-Guide zu ergattern. Ein Gefühl unglaublicher Freude überkam mich. Ich konnte es kaum erwarten, bis es losging. Die Eröffnungsveranstaltung war auf Ende Oktober datiert. Eine unglaublich lange Zeit. Dabei würde ich so gerne schon früher anfangen, am Besten jetzt, sofort! Leider gab es kein Erbarmen, ich musste mich einfach noch gedulden. 
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           Ebenfalls kein Erbarmen zeigte das Corona-Virus. Nachdem es sich im Sommer ziemlich rar gemacht hatte, kam es im Herbst wieder zurück und zeigte uns, wer hier das sagen hat. Da die VHS in Freudenstadt mit der Ausbildung der Schwarzwald-Guides betraut war, hätte dort auch die Auftaktveranstaltung sowie die theoretischen Unterrichtseinheiten stattfinden sollen. Die steigenden Inzidenzzahlen verbannten uns jedoch alle mitsamt dem theoretischen Ausbildungsblock ins Netz. Online-Schulung per Zoom stand nun auf dem Stundenplan und so sollte es bis im Frühjahr 2022 auch bleiben. Als Berufstätiger kam mir diese Änderung im Ablauf jedoch nicht ganz ungelegen. Seit Beginn der Pandemie spielten sich die meisten Begegnungen mit Menschen außerhalb der Familie eh fast nur noch im Internet ab. Das Schachbrettmuster mit den vielen quadratischen Personen die über den Bildschirm flimmern, vermittelte mir bereits ein Gefühl der Vertrautheit. Ganz pragmatisch gedacht, sparte ich mir auch die abendliche Fahrt nach Freudenstadt. Mein Bedauern über den gestrichenen Präsenzunterricht hielt sich also in Grenzen. 
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    &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/Erste-Hilfe-Cornizius_1_SZ.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch war ich vor der Auftaktveranstaltung etwas aufgeregt. „Was sind das für Menschen, die außer mir noch diesen Kurs belegen?“ ging es mir durch den Kopf. Mein inneres Auge projizierte mir Meschen in seltsamen Uniformen die an kanadische Mounties erinnern ins Bewusstsein, die anders als ich selbst, schon bestens über die Inhalte der Ausbildung Bescheid wissen. Ich schob diese Bilder schnell beiseite und trat dem Online-Meeting bei. Nach und nach ploppten die Fenster der Teilnehmer auf. Es schienen ganz normale Menschen zu sein. Ein Stein fiel mir vom Herzen. Halt – die hier kenne ich doch. Das ist doch Melanie aus Calw. Das gibt es doch nicht, wie kommt die nur auf die Idee Schwarzwald-Guide werden zu wollen? Die hätte ich ganz anders eingeschätzt. Ein Blick auf das vertraute Gesicht im quadratischen Fenster verriet mir, dass Melanie wohl dieselben Fragen im Hinblick auf mich durch den Kopf gingen. Wir hatten seit einigen Jahren geschäftlich miteinander zu tun und haben es dabei wohl versäumt darüber zu sprechen, dass wir eine gemeinsame Leidenschaft zum Schwarzwald teilen. Doch das vertraute Gesicht tat gut. Ich fühlte mich nun nichtmehr ganz so alleine. Zudem war es im Hinblick auf zukünftige Fahrgemeinschaften natürlich auch sehr praktisch. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Auftaktveranstaltung begann. Wir wurden alle herzlich begrüßt und die bevorstehenden Ausbildungsmodule wurden uns vorgestellt. Wir erfuhren vieles über die Hintergründe und Ziele der Ausbildung, sowie die Aufgaben, die uns in unserem späteren Alltag als Schwarzwald-Guides erwarten. Ich selbst linste die ganze Zeit auf die kleinen Fenster und versuchte zu deuten, was in den Köpfen der anderen Teilnehmer wohl vorgeht. Ich ertappte mich selbst, dass mein Interesse an meinen Kommilitonen wohl größer war als erwartet. „Was sind das für Menschen?“ stellte ich mir wieder die Frage. Doch eine leidliche Erfahrung musste ich in den zahlreichen Online-Meetings, die uns Corona aufgezwungen hatte in der Vergangenheit bereits machen. Zoom &amp;amp; Co. scheinen elektronische Filter zu besitzen, die unserer Mimik sämtliche Fähigkeit zur Interpretation entziehen. Wir gleichen einer Schar Handpuppen, denen ein interessiert schauendes, aber ansonsten emotionslos dreinschauendes Gesicht aufgemalt wurde. 
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Erkenntnis nach dieser ersten Veranstaltung war, dass ich erstens unbedingt mit Melanie Kontakt aufnehmen muss um zu erfahren, wie in aller Welt sie dazu kommt, Schwarzwald-Guide werden zu wollen und zweitens, dass es ansonsten wohl ein sehr einsamer Kurs, abends alleine vor dem Rechner wird. Nicht, dass dies grundsätzlich ein Problem für mich dargestellt hätte. Corona hat uns oft genug gelehrt, die Dinge so zu anzunehmen wie sie sind. Aber irgendwas fühlte sich komisch an, ich wusste nur noch nicht genau was. 
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           Die Woche darauf ging es weiter. Diesmal stiegen wir endlich in die eigentliche Ausbildung ein. Auf dem Stundenplan stand „Planung einer Wanderung“, als Dozent wurde ein Dr. Megerle genannt. Ich fragte mich, was das wohl für ein Mensch ist, der die Mühen einer Promotion auf sich nimmt, nur um am Ende eine Wanderung planen zu können. Mein innerer Projektor schaltete sich abermals ungefragt ein und setzte mir ein Bild eines älteren Herren in einem aus der Mode gekommenen Tweed-Anzug und schiefer Krawatte vor, der danach aussah, dass er vielleicht eine Wanderung planen kann, aber selbst vermutlich schon längere Zeit keinen Fuß mehr vor die Türe gesetzt hat. Nach einem Plopp, erschien eine Person auf dem Bildschirm, die mich an den freundlichen Bademeister im Schwimmbad um die Ecke erinnerte und der irgendwie irritiert in die Kamera schaute. Der Bademeister stellte sich uns als Dr. Megerle vor und seine Irritation schien darin begründet, dass er sich in diesem neuen Online-Format sichtlich unwohl fühlte, was ihm meinerseits gleich einige Sympathiepunkte einbrachte. Herr Dr. Megerle hatte eine grandiose Idee. Er wollte, dass wir uns alle kurz einmal vorstellen. Das war genau nach meinem Geschmack. Endlich bekamen die vielen Quadrate einen Namen und sogar eine Geschichte. So erfuhr ich zumindest mal, woher die anderen alle stammten. Es zeigte sich, dass die Kursteilnehmer aus dem gesamten Naturpark kamen, was mich wiederum sehr neugierig machte. Ich bin viel und oft im Naturpark unterwegs und habe einige Orte aufgrund ihrer Schönheit regelrecht ins Herz geschlossen. Nur wenn man aus diesem Ort niemand kennt, fühlt man sich immer ein bisschen wie ein Tourist, egal wie oft man schon dort war. Es gibt Dinge wie das Lebens- und Heimatgefühl, die können einem nur die Menschen die in diesem Ort leben vermitteln. Und nun sah ich die Möglichkeit, einige dieser Menschen näher kennenzulernen. Das war unheimlich spannend für mich. Zuvor mussten wir uns aber erstmal von unseren Zoom-Fesseln befreien. 
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           Doch das zog sich leider wie Kaugummi. Herr Dr. Megerle wurde in den folgenden Wochen zu unserem Mittwochabend-Begleiter. Wie sich herausstellte, hatte er nicht promoviert und eine Wanderung planen zu können, sondern um ein ausgewiesener Experte in Geologie zu werden. Und wie es Experten zu tun pflegen, erzählte er uns viel über die Dinge die er weiß. In diesem Fall Geologie – sehr viel Geologie. Wir ackerten uns durch 500 Millionen Jahre Erdgeschichte, erklommen das Variskische Gebirge, durchquerten die Wüsten der Trias und tauchten ein in die Tiefen des Muschelkalkmeeres. Kurz vor Weihnachten qualmte uns allen der Kopf, als uns Dr. Megerle zwei Pflichtlektüren mit in die Feiertage gab, die all das Gelernte nochmals wiederholten. Ich konnte jeden verstehen, der erstmal eine Weile nichts mehr von Steinen wissen wollte. Mir ging es nicht so. Ich hatte regelrecht Blut geleckt und wollte mehr über das Thema erfahren. 
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           Nachdem ich die Pflichtlektüren in zwei Nachtschichten verschlungen hatte, machte ich mich am ersten Januar 2022 auf den Weg zur „Großen Teufelsrunde“ in Bad Herrenalb. Hier wollte ich mein frisch erlerntes Wissen in der Praxis erproben. An kaum einem Stein kam ich vorbei, ohne ihn genau in Augenschein zu nehmen. Jedoch musste ich feststellen, dass zwischen Theorie und Praxis mindestens ein kleines Muschelkalkmeer liegt. Diese verflixten Steine ließen sich einfach nicht so bestimmen, wie sie sollten. Da ich nicht alle mitnehmen konnte, entschied ich mich, sie abzufotografieren. Wieder zuhause, schrieb ich Dr. Megerle eine ellenlange E-Mail mit zahlreichen Abbildungen meiner gesammelten Steine, die ich mit meiner vermuteten Bestimmung versah. „Der wird mir nie antworten, der denkt höchstens, dass du total verrückt bist“ dachte ich mir. Doch ich wurde eines Besseren belehrt. In einer nicht minder ellenlangen E-Mail erklärte mir Dr. Megerle alle Steine, nannte mir Hilfsmittel zur Bestimmung im Internet und ermutigte mich genauso weiterzumachen wie bisher. Das Bestimmen von Gesteinen sei reine Übungssache und mit jedem Mal würde es mir leichter fallen. In nahm ihn beim Wort. Und er bekam noch sehr viele E-Mails von mir, die er alle immer sofort und ausführlich beantwortete. Das rechne ich ihm bis heute sehr hoch an.
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           Das Jahr 2022 begann mit einer Ausbildungspause, in der wir erstmal etwas durchschnaufen konnten. Genau in dieser Pause, überkam mich die Panik. In den zuvor absolvierten Unterrichtseinheiten erfuhr ich vieles über meine Kommilitonen. Vor allem erfuhr ich, was sie alles wussten, was ich nicht weiß. Ob Umweltpädagogik, Heilpflanzenkenntnis oder Wanderführererfahrung – es war von allem etwas dabei. Und ich? Nun, ich konnte damit aufwarten, dass ich gerne und viel im Schwarzwald unterwegs bin. Und ich durfte für den Naturpark vor zwei Jahren eine Karsee-Broschüre umsetzen, wodurch ich mich in diesem Thema einigermaßen gut auskannte. Aber sonst? Ich brauchte schnell einen Plan um meinen Wissensrückstand wenigstens etwas aufzuholen. Und dieser Plan war, einfach mal andere Schwarzwald-Guides bei Ihnen Touren zu begleiten. Gesagt getan. Ich startete bei Thomas Bühler in Nagold. Auf dem Weg dorthin überlegte ich mir, ob ich mich als „angehender Schwarzwald-Guide“ zu erkennen gebe oder ob ich einfach als Gast mitgehen sollte. Da ich mich nicht gerne verstelle entschied ich mich für ersteres und stellte mich Thomas vor. Er war gleich unheimlich angetan und war sehr engagiert, mir während unserer Tour viele Tipps aus seinem Erfahrungsschatz zu geben. Einer der wichtigsten Ratschläge die ich gelernt habe, stammt von ihm: „Deine Gäste müssen sich immer gut unterhalten fühlen“. Die Tour mit Thomas hatte mich so motiviert, dass ich gleich für den nächsten Tag eine Tour bei Roswitha Hild gebucht habe. Auch Roswitha gegenüber gab ich mich zu erkennen und auch sie nahm mich freundlich an die Hand um an ihrer Erfahrung teilhaben zu können. Ich bin den beiden wirklich sehr dankbar. Denn sie haben mir von Anfang an das Gefühl gegeben dazu zu gehören, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal die Hälfte meiner Ausbildung absolviert hatte. Doch mein Defizit an Wissen ließ nicht zu, dass ich mich ausruhte. Also durchforstete ich das Internet nach Angeboten, die meine Ausbildungsinhalte sinnvoll ergänzen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Der Teinachtaler Revierförster Frank Lindenberger erzählte mir bei einer Führung vieles über den heimischen Forst, der renommierte Wolfsexperte Peter Sürth verschaffte mir faszinierende Einblicke in das Leben der Wölfe und Luchse, Heiderose Rentschler vermittelte mir allerhand Wissenswertes über Wildkräuter und im Nationalpark erfuhr ich einiges über das Leben wilder Honigbienen. In meinem Auto liefen Hörbücher über die Heilwirkung von Wildpflanzen und über historische Berufe wie Imkerei und Flößerei. Ich saugte auf, was nur ging und was ich zeitlich irgendwie hinbekam, bis ich mich irgendwann gegenüber meinen Kommilitonen nichtmehr ganz so unterlegen fühlte. Und dann kam er – der erste Praxistag, an dem wir uns zum ersten Mal sehen würden.
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           Neuer TextRoger aus Baiersbronn, einer der Kursteilnehmer, absolvierte nicht nur selbst die Ausbildung zum Schwarzwald-Guide, sondern er war auch einer unserer Dozenten. Und er war nicht irgendein Dozent – nein, er war der Dozent in dessen Kurs wir uns alle das erste Mal persönlich trafen. Als ausgebildeter Rettungsassistent unterrichtete uns Roger in Erster Hilfe. Nicht irgendeine Erste Hilfe, sondern Erste Hilfe für Schwarzwald-Guides. Im Wesentlichen unterschied sich das von einem herkömmlichen Erste-Hilfe-Kurs darin, dass es darum geht, welche Gefahren uns draußen im Schwarzwald erwarten können, wie wir sie nach Möglichkeit vermeiden und wie wir damit umgehen, wenn sie sich nicht haben vermeiden lassen. Also was ist nach einem Kreuzotterbiss, einem gebrochenen Knöchel oder einem allergischen Schock nach einem Insektenstich zu tun. Da Roger lange Jahre in der Nationalparkregion als Rettungssanitäter im Einsatz war, wusste er zu allen Themen allerlei haarsträubende Geschichten zu erzählen. Er war an diesem Tag genau der richtige Mann am richtigen Ort. Denn durch seine lockere Art brach er gleich von Anfang an das Eis und wir verstanden uns von Stunde zu Stunde immer besser. Jetzt war mir auch klar, was bislang gefehlt hatte. Die Gesichter haben sich endlich aus ihrem quadratischen Zoom-Fensterchen befreit und sind zu richtigen Menschen, mit richtiger Ausstrahlung und mit einem richtigen Charakter geworden. Und diese Menschen waren weit faszinierender als ich es mir hätte ausmalen können. An diesem Tag hat die Ausbildung einen Wendepunkt vollzogen. Aus einem reinen „Erlernen von Stoff“, und sei er noch so interessant, wurde „Quality Time mit lieben Menschen“. Das eigentliche Lernen stand nichtmehr im Vordergrund, sondern die Zeit, die wir gemeinsam verbringen würden. Ich bin der Meinung, dass wir gerade aus diesem Grund, besonders viel gelernt haben. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Und dieser Schatten war kalt – sehr kalt.
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           Die kommenden Ausbildungssamstage verlangten uns einiges an Wetterfestigkeit ab. Mit Schwarzwald-Guide Karl Keller ging es nach Gengenbach um dort in Wein- und Obstbau unterrichtet zu werden. Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, eisiger Wind und gelegentlicher Graupelschauer ließen uns nur mit sehr viel Phantasie daran glauben, dass hier gerade der berühmte Ortenauer Riesling heranwächst. Dennoch habe ich diesen Tag rückblickend als sehr schön in Erinnerung. Denn wir taten zum ersten Mal das, was Schwarzwald-Guides am liebsten tun – wir wanderten zusammen. Und während wir wanderten, kam man mit dem ein oder der anderen ins persönliche Gespräch. Man erfuhr mehr übereinander und hatte die Möglichkeit mehr über sich selbst zu erzählen. Während unseres Streifzugs durch die Gengenbacher Reben stellte sich Kommilitonin Melanie aus Oberkirch als ausgebildete Wein-Guide vor und assistierte Karl Keller fortan mit ihrer herausragenden Expertise. Am Nachmittag besuchten wir den Armbrusterhof in Berghaupten. Frau Armbruster führte uns in die Welt der Wildkräuter und -pflanzen ein. Sie tat das mit solch einer Fachkenntnis und Vermittlungskompetenz, dass ich völlig begeistert war. Beide, Melanie und Frau Armbruster, ließen mich selbst plötzlich wieder ganz klein erscheinen. Nicht nur weil ich erkannte, dass es mir bislang an einer Spezialisierung auf ein bestimmtes Themengebiet mangelte, sondern auch, weil ich mir nicht vorstellen konnte, andere Menschen mit Worten jemals so fesseln zu können wie diese beiden Frauen. Ich brauchte also dringend ein Spezialgebiet und ich brauchte dringend eine Gelegenheit auszuprobieren, wie ich als Wanderführer auf andere Menschen wirke. 
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           Am darauffolgenden Ausbildungssamstag gehörten wir voll und ganz Dr. Megerle. Einige Tage vor dem Ausbildungstag, wurde uns von der VHS in Freudenstadt mehrere Scripte mit der dringlichen Bitte von Dr. Megerle übermittelt, diese bis zum Ausbildungstag zu studieren. Die meisten von uns, mich eingeschlossen, verstanden noch nicht mal die Anfahrtsbeschreibung zu den jeweiligen Treffpunkten. Und wieder zeigte uns das Wetter, dass im April im Schwarzwald durchaus sibirische Kälte herrschen kann. Doch das Beste kam noch. Ich weiß nicht wie Dr. Megerle es geschafft hat, soviel Programm in einem Tag unterzubekommen ohne das es im totalen Chaos endet. Dieser Tag war anstrengend, dieser Tag war fordernd, dieser Tag ließ uns am Schluss fast alle auf dem Zahnfleisch daherkommen. Dennoch war dieser Tag absolut genial. In mir formte sich mehr und mehr mein Spezialgebiet, das ich als späterer Schwarzwald-Guide gerne begleiten möchte: Geologie. 
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/Exkursion_GeotourBadLiebenzell_NS.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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           Ich möchte meine eigenen Touren also gerne mit dem Schwerpunkt Geologie anbieten, da war ich mir nun sicher. Doch wie sollte das später einmal ganz konkret aussehen? Nun, ich beschloss dazu erstmal die GeoTouren in meiner Heimatregion zu erkunden. Diese werden durch eine sehr detaillierte Beschreibung in Form einer Broschüre beschrieben und man kann sich dadurch sehr gut selbständig zurechtfinden. Als Calwer begann ich natürlich mit der Calwer GeoTour. Ich hatte schon viel davon gehört, allerdings bin ich sie noch nie gelaufen. Das wiederum bereute ich danach, denn die Tour gefiel mir sofort unheimlich gut. Das lag auch an meiner neuen Wahrnehmung, die ich erlernt hatte. Die Erdgeschichte lag plötzlich vor mir, wie ein offenes Buch in dem ich einfach so blättern konnte. Daraufhin bin ich auch noch die anderen GeoTouren im Nagoldtal und den angrenzenden Tälern abgelaufen und alle haben mich sehr begeistert. Aber die Calwer GeoTour gefiel mir am besten, da sie mir einfach am Vielseitigsten erschien. Eine Führung auf dieser GeoTour wird bereits von einem Schwarzwald-Guide angeboten. Es lag also nahe, mich mit diesem Schwarzwald-Guide namens Kurt Pfrommer einmal in Verbindung zu setzen, um mit ihm gemeinsam diese Tour zu laufen. Zufälligerweise ergab sich dazu recht schnell die Gelegenheit. Auch Kurt gegenüber gab ich mich als angehender Schwarzwald-Guide zu erkennen und ging sogar noch einen Schritt weiter, in dem ich Interesse bekundete, auf dieser Tour zukünftig ebenfalls Führungen anzubieten zu wollen, wenn das für ihn in Ordnung geht. Kurt war unheimlich großzügig. Zu einem teilte auch er seinen großen Erfahrungsschatz mit mir und nahm mich an die Hand. An diesem Tag waren zwei weitere Gäste dabei und Kurt überließ mir sogar hin- und wieder das Zepter, so dass ich die Gelegenheit bekam, zu schauen wie ich auf Gäste wirke, während ich ihnen etwas vermittle. Das war die Erfahrung die mir bislang gefehlt hatte und die mir das notwendige Selbstvertrauen gab, um später Gäste selbst führen zu können. Dazu räumte Kurt mir die Möglichkeit ein, die Führungen auf Calwer GeoTour mit ihm zu aufzuteilen. Ich bin ihm unheimlich dankbar für seine Großzügigkeit und seine Unterstützung. Er ist für mich ein echtes Vorbild als Schwarzwald-Guide. 
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           Nun hatte ich also ein Spezialgebiet, ich hatte das notwendige Selbstvertrauen Gäste führen zu können und ich hatte sogar schon eine Tour. Die Sache begann langsam rund zu werden. Doch eines fehlte mir trotz alledem noch. Eine ganz eigene Idee die ich verwirklichen konnte, etwas, was es so noch nicht gibt. Die Calwer GeoTour fasziniert mich und ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich hier bald Gäste führen darf. Aber die Idee zu dieser Tour hatte ursprünglich Dr. Megerle, der Erfinder der GeoTouren. Eine von mir selbst konzipierte Tour würde mir wiederum die Möglichkeit bieten, dieser einen ganz persönlichen Charakter zu verleihen. Das wäre neben der Pflicht, die Kür. Doch zuerst galt es, noch ein paar Dinge zu lernen.
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           Am nächsten Ausbildungssamstag führte uns Olfert Dorka ins Christophstal um uns dort etwas über Gewässer zu erklären. Zum ersten Mal betraten wir dabei unser späteres Prüfungsterrain. Denn die praktische Prüfung sollte genau dort stattfinden. Es hat sich also angeboten, die Augen etwas genauer aufzumachen um nach „Christophstaler-Phänomenen“ Ausschau zu halten. Neben dem eigentlichen Gewässerthema vermittelte uns Herr Dorka die Bedeutung von Entschleunigung, Ruhe und Ausgeglichenheit. Das war zuerst etwas befremdlich für uns, hatten wir doch zuvor mit Dr. Megerle einen geologischen Iron Man-Wettkampf hinter uns gebracht. Herr Dorka bat uns dagegen uns auf den Boden zu setzen, um einfach nur die auf uns wirkende Energie der Natur zu spüren. Doch gerade diese Kontraste machten die Ausbildung so interessant und jeder von uns fühle sich bei den unterschiedlichen Themen mal mehr und mal weniger abgeholt.
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ab88ea1f0bda4e62bdf793af7475a0f5/dms3rep/multi/Gewaessertag_Dorka_1_SZ.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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           Der nächste Ausbildungstag führte uns in den Nationalpark Schwarzwald, wo uns Patrick Stadler die Besonderheiten dieses Naturschutzgebiets näherbrachte. Mich persönlich lässt gerade der ehemalige Bannwald Wilder See immer sehr ehrfürchtig werden. Der Nationalpark ist sicherlich ein Kandidat, der für meine geplante „Selbstkreierte Tour“ ganz oben auf der Liste steht. Der darauffolgende Ausbildungstag fand auf dem Kaltenbronn statt, wo uns Kristina Schreier und Manuela Riedling Einblicke in die „Durchführung umweltpädagogischer Veranstaltungen“ gaben. Was sich hinter diesem sperrigen Begriff verbirgt, sollten wir bald auf eindrucksvolle Weise erfahren. Die beiden Umweltpädagoginnen gaben uns einen vollgefüllten Werkzeugkasten an die Hand, dank dem wir fortan in der Lage sind, Kindern und Erwachsenen komplexe Zusammenhänge eingänglich und unterhaltsam zu vermitteln. Anschließend erklärten sie uns die Systematik und die klimarelevante Bedeutung des Kaltenbronner Hochmoores. Die Aspekte die mir dabei vermittelt wurden, haben bei mir eine Entscheidung ausgelöst, die rückblickend meine vorrausgegangene Entwicklung während der Ausbildung in logischer Konsequenz fortführt. Ich entschied mich, Klimabotschafter zu werden. 
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           Die Ausschreibung für den Kurs zum Klimabotschafter, der vom Naturpark durchgeführt wird, sprang mir bereits vor einigen Wochen ins Auge. Durch alle bisherigen Ausbildungsinhalte zog sich ein Thema wie ein roter Faden: Der Klimawandel. Ein Thema, dem man sich nur ungern stellen mag, denn es hält einem stets einen ermahnenden Spiegel vor. Dabei ist es wichtiger denn je, über diese wohl größte Herausforderung in der Geschichte der Menschheit besser Bescheid zu wissen. Doch die Zeit für eine zehnmonatige Ausbildung zum Schwarzwald-Guide muss man sich als Berufstätiger mit zahlreichen Ehrenämtern und familiären Verpflichtungen erstmal nehmen können. Daran noch eine dreimonatige Ausbildung zum Klimabotschafter zu hängen gefährdet den Haussegen dann schon erheblich. Glücklicherweise bin ich mit einer sehr verständnisvollen Ehefrau gesegnet, die erkennt, wenn mir etwas ganz besonders wichtig ist und am Herzen liegt. Und die Ausbildung zum Klimabotschafter ist mir wichtig, da sie für mich die Ausbildung zum Schwarzwald-Guide abrundet. Das wurde mir im Hochmoor auf dem Kaltenbronn klar, wo es eine so unscheinbare Pflanze wie das Torfmoos schafft, Unmengen von CO2 zu binden und uns damit einen unschätzbaren Dienst erweist, ohne dass die meisten Menschen das überhaupt erkennen.
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           Der Frühling ging langsam in den Sommer über und der letzte „echte“ Ausbildungstag stand uns bevor. Danach standen nur noch die Prüfungsvorbereitungen an. Mit Stefan Krämer, vom Kreisforstamt Freudenstadt, ging es in den Wald rund um das Zinsbachtal. Nachdem wir in den zurückliegenden Wochen schon allerhand Wetterkapriolen durchgemacht hatten, erwartete uns an diesem Samstag ein wunderschöner Sommertag. Aufgrund der Tatsache, dass sich unsere Ausbildung langsam dem Ende zubewegt, empfanden wir schon etwas Wehmut. Das ließ uns diesen Tag aber umso mehr als Gruppe genießen. Es war förmlich zu spüren, wie wir unsere Gemeinschaft genossen. Herr Krämer war uns ein hervorragender Lehrer, der uns das Thema Forstwirtschaft mit großer Fachkenntnis und Leidenschaft vermittelte. Seine angenehme Art machten diesen Tag nahezu perfekt und er wird mir als einer der schönsten Ausbildungstage in Erinnerung bleiben. 
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           Langsam hieß es, sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten. Diese bestehen aus insgesamt drei Teilen: Einer Hausarbeit, einer schriftlichen Prüfung, sowie einer praktischen Prüfung. Los ging es mit der Hausarbeit. Hier galt es, eine Tour mit verschiedenen Phänomenen zu konzipieren und im Detail zu planen. Also genau das, was ich ja noch auf meiner persönlichen To-Do Liste stehen hatte. Nochmals zur Erinnerung: Ich würde gerne eine eigene Tour konzipieren, die meine persönliche Note trägt und die es bislang so noch nicht gibt, sie soll meine Schwerpunktthemen berücksichtigen und es wäre schön, wenn sie im Nationalpark verortet wäre. Zwischenzeitlich war ich hier ein ganzes Stück weiter und hatte die Tour bereits geplant und habe sie im Zuge einer Vorexkursion genauer erkundet. Die Tour beginnt am Hotel Zuflucht, führt über den Buhlbachsee das Spaltbächle hinauf zum Lotharpfad und von dort dem Westweg folgend zurück zu Zuflucht. Eine absolut grandiose Tour in die ich alle Phänomene eingebaut habe, die ich gerne anderen Menschen vermitteln möchte. Es hat sich natürlich angeboten, diese Tour gleich in meiner Hausarbeit zu verarbeiten. Gesagt, getan und scheinbar hat meine Tour auch dem Prüfungsausschuss gefallen, denn diese erste Hürde hatte ich schonmal genommen. Zudem wurde mir die große Ehre zuteil, im Namen der anderen Kursteilnehmer bei der Zertifikatsübergabe nach bestandener Prüfung ein paar Worte sagen zu dürfen. Als man mich darum bat, musste ich schon etwas nachdenken, warum gerade ich das machen soll. Ich sah es als große Verantwortung, eine solch tolle Gruppe als einzelner repräsentieren zu dürfen und es hat mir hier und da auch einige schlaflose Stunden bereitet.
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           Doch nun gab es erstmal eine dreiwöchige Pause, die wir nutzen sollten um auf die bevorstehenden Prüfungen zu lernen. 
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           Dazu standen natürlich jede Menge Unterlagen, Scripte und Literaturempfehlungen zu Verfügung. Vor dem Preis steht der Fleiß und man kommt leider nicht drumherum, auch etwas lernen zu müssen. Allerdings habe ich immer wieder die Gelegenheit genutzt, meine Lerneinheiten nach draußen ins Feld zu verlegen, wo ich versucht habe die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen. Mittlerweile war aus dem früheren Muschelkalkmeer welches diese Lücke einst darstellte, nicht mehr als eine kleine Pfütze übriggeblieben. Das spricht zumindest für einen gewissen Lernerfolg.
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           Bei mir begann zwischenzeitlich schon die neue Ausbildung zum Klimabotschafter.  Das erste Ausbildungswochenende führte uns nach Bühlertal sowie zu verschiedenen Ausbildungsstationen in der Umgebung. Im Gegensatz zur Ausbildung des Schwarzwald-Guides konnten wir uns gleich bei der Auftaktveranstaltung persönlich kennenlernen. Es sind wieder viele interessante und spannende Menschen dabei und ich freue mich sehr auf die noch bevorstehenden Ausbildungswochenenden. 
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           So zogen die Tage ins Land und es kam der Tag der Prüfung. Zuerst galt es in der VHS Freudenstadt die schriftliche Prüfung in Form eines Multiple Choice Tests zu absolvieren. Anschließend ging es ins Christophstal zur praktischen Prüfung. Wir waren alle in hervorragender Stimmung und bestens vorbereitet. So wunderte es auch kaum jemanden, dass wir alle die Prüfung bestanden haben. Wir waren und sind einfach eine phantastische Truppe. So haben wir auch kurzerhand die Gelegenheit genutzt, im Christophstal mit einem Picknick die bestandene Prüfung zu feiern. Melanie aus Oberkirch, die zudem an diesem Tag Geburtstag hatte, verwöhnte uns mit einer exklusiven Weinprobe. Jeder hatte irgendwas zu Essen, zu Knabbern und zu Trinken mitgebracht und so ließen wir den letzten gemeinsamen Tag in der Natur miteinander ausklingen. Vier Tage später bekamen wir dann im feierlichen Rahmen in der Geschäftsstelle des Naturparks im Haus des Gastes in Bühlertal unsere Zertifikate überreicht. Wir genossen die Feier und das wohl letzte Mal, wo wir alle in vollständiger Runde zusammenkamen. Genossen haben wir auch die regionalen Häppchen, die uns der Naturpark bereitgestellt hatte. Das Highlight war aber die Schwarzwälder Kirschtorte, die unsere Kommilitonin Janina aus Waldachtal mitgebracht hatte. Ihrem Opa gehört die Großkonditorei Pfalzgraf und er hat diese Torte extra für und gebacken – einfach toll. 
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           Doch so richtig Wehmut mag bei mir trotz allem nicht aufkommen. Irgendwie bin ich mir sicher, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren werden. Denn es sind auch richtige Freundschaften entstanden. Es war mir immer ein Bedürfnis die Menschen aus den verschiedenen Regionen im Naturpark näher kennenlernen zu dürfen um zu erfahren, welches Lebens- und Heimatgefühl sie mit ihrem Ort verbinden. Diese Erfahrung durfte ich nun während der Ausbildung zum Schwarzwald-Guide machen. Und ich durfte ganz viel von ihnen allen lernen – viel mehr, als ich es mir jemals erträumt hätte. Dank der hervorragenden Dozenten und der guten Ausbildung habe ich vieles gelernt um die Natur- und Kulturlandschaft des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord besser zu verstehen und um dieses Wissen an andere Menschen weitergeben zu können. Die besonderen Kurs-Teilnehmer und nun frischgebackenen Schwarzwald-Guides haben mich jedoch gelehrt, den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord regelrecht zu atmen, ihn mit jeder meiner Poren aufzunehmen und dankbar dafür zu sein, dass auch ich ein Teil davon bin. 
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           Hinweis: Ein großer Dank geht an meine Kommilitonin Sabine Zoller. Sie hat die Kurseinheiten unermüdlich fotografisch begleitet und alles dokumentiert. Ohne sie gäbe es nur halb soviel Bildmaterial, dass an diese Ausbildung erinnert. Ebenfalls haben Melanie Mässelhäußer und Roger Cornitzius ihre Fotos für diesen Bericht zur Verfügung gestellt. Auch Ihnen gebührt mein herzlicher Dank.
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      <pubDate>Fri, 02 Sep 2022 17:34:34 GMT</pubDate>
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